Bild: KI-generiert

Robotik

 

Roboter treten in verschiedenen Erscheinungsformen auf. Je nach Einsatzzweck und .gebiet in Gestalt einer Box oder einer Platte, mit Greifarmen, als kuscheliges Tier oder sogar in Menschengestalt. 

Gerade in den letzten Jahren hat die Robotik-Entwicklung Sprünge durchgeführt, die auch durch Big Data und KI zu verdanken sind. Gerade chinesische Robotik-Firmen, gefördert durch staatlichen Programme, zeigen der Welt immer wieder eindrucksvoll Höchstleistungen auf diesem Gebiet, auch wenn es hierbei hauptsächlich um PR geht: Sind die Darbietungen synchron tanzender Salto-schlagender humanoide Roboter nicht beeindruckend?! 

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Abseits dieser Entwicklung humanoider Roboter gibt es Firmen und Forschungseinrichtungen, die sich mit alltäglichen Gegenständen wie einem Toilettenstuhl beschäftigen, um einen Mehrwert durch Robotik für uns Menschen zu generieren.
Können Sie sich vorstellen, wie es wäre, wenn Sie als Mensch mit Bewegungseinschränkungen, möge es durch eine Krankheit, einen Unfall oder durch das Alter sein, auf die Toilette müssen und einfach die Toilette zu sich ans Bett oder Sessel rufen und nach Erledigung des Geschäfts die Toilette autonom zurück fährt und sich selbständig reinigt? Wäre dies nicht erfreulich für die betreffende Person, den pflegenden Angehörigen und dem Pflegepersonal? 
Unerfüllbare Wunschvorstellung? Keineswegs! Auf der Gesundheits-Expo 2026 in Shanghai hat das Unternehmen Yueban den "Xiaoban" präsentiert und soll für schätzungsweise 13.000 € bald auf dem Markt erhältlich sein. Ich empfehle Ihnen, das Video über diesen Toiletten-Roboter unbedingt anzusehen. 
Manch einer möge einwerfen, ein einfacher Toilettenstuhl würde doch völlig genügen. Keineswegs! Aus eigener Erfahrung aus der Familie kann ich entgegnen, dass Stürze und damit Oberschenkelhalsbrüche vom (nächtlichen) Gang zum Bad verhindert werden könnten, auch wenn ein Toilettenstuhl am Bettrand parkt. Der Toilettenstuhl ist einfach keine Option für Stuhlgang, da die Hinterlassenschaften sowohl für den "Erzeuger" als auch für Personen im nahen Umfeld sehr unangenehme Gerüche verbreiten, bis sie abtransportiert und weggespült werden. Der Entsorgungsvorgang ist auch nicht jedermanns Sache. 

Warum habe ich gerade dieses Beispiel für Robotik herangezogen? Nun, es zeigt uns wieder einmal mehr, wie wichtig es ist, außerhalb unserer üblichen geistigen Bahnen zu denken und auch "exotischere" Alltagsgegenstände neu zu definieren bzw. zu erfinden. 
Außerdem ist es aus meiner Sicht ein sinnvoller Ansatz, die Herausforderungen in der Altenpflege anzugehen, um die Pflegekräfte zu entlasten und gleichzeitig die Würde des Menschen zu erhalten. 

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Solange wir aber nicht die passende Infrastruktur für den Einsatz von Robotik bereithalten, verbauen wir uns diese neuen Möglichkeiten. Gerade bei Neuplanungen oder Umbauten von Gebäuden erlebe ich immer wieder, dass dieser Bereich völlig außer Acht gelassen wird. 
Wird an Park-Nischen und Wasseranschlüsse für Saug-Wischroboter gedacht? Gibt es elektrische (Schiebe-)Türen, die den Zugang nicht verhindern? Haben Transport-Roboter Zugriff auf die Steuerung des Aufzugs bzw. übernimmt dies die Gebäudesteuerung, um nur einige Punkte zu nennen? 

 

 

 

An dieser Stelle möchte ich Sie auf ein
interessantes Open Source Projekt aus Nürnberg
aufmerksam machen:
pib.

Ein 3D-druckbarer humanoider Roboter, den viele selbst zusammen bauen können!

Details unter https://pib.rocks/de/